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Unsere Anmeldung ist erreichbar von:

Montag - Donnerstag:
08:15 - 12:00 Uhr
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Seelische Störungen

oder Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern oder Jugendlichen können genauso häufig auftreten wie Kinderkrankheiten, und sie können sich sehr unterschiedlich äußern.

Wir diagnostizieren und behandeln sämtliche Erkrankungen aus dem kinder- und jugendpsychiatrischen Formenkreis:

Unser Behandlungsangebot.

Psychotherapie

Familientherapie

Einzelgespräche

Elternberatung

Pharmakotherapie

Elterntraining
- verhaltenstherapeutisches Trainingsprogramm für Eltern von Kindern mit ADS/ADHS und oppositionellem Trotzverhalten

Gruppenangebote für Kinder und Jugendliche
- Soziales Kompetenztraining
- Kunsttherapie
- Angstbewältigung
- Selbstsicherheitstraining
- Entspannungstraining

Gerne unterstützen wir Sie bei Kontakten zu weiteren Institutionen:
- Kindergärten
- Schulen
- Jugendamt
- Beratungsstellen
- Fachkliniken
- Fachtherapeuten
(Richtlinienpsychotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden etc.)

Alle therapeutischen Angebote mit Ausnahme der individuellen Gesundheitsleistungen (IGEL-Leistungen) werden von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen.


Individuelle Gesundheitsleistungen.
(IGEL-Leistungen)

Paartherapie

Teamberatung für Heime und Jugendamtsmitarbeiter

Gutachten

Fachärztliche Stellungnahmen

Schullaufbahnberatung

Hochbegabtendiagnostik

Testverfahren, die nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten sind.

Lehrerberatung

Neurofeedback

Vorträge zu bestimmten Fachthemen

ADS/ADHS
Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörungen

Die wichtigsten Symptome sind beeinträchtigte Aufmerksamkeit, Überaktivität und Impulsivität. Beispiele für Unaufmerksamkeit sind mangelnde Sorgfalt bei den Schulaufgaben, Probleme, die Aufmerksamkeit bei Aufgaben oder beim Spielen aufrecht zu erhalten und Aufgaben bzw. Aktivitäten zu organisieren.
Die Überaktivität kann sich durch motorische Unruhe im Schulunterricht oder in anderen Situationen, in denen sitzen bleiben erwartet wird, äußern; manche Kinder sind unnötig laut beim Spielen oder haben Schwierigkeiten bei leisen Freizeitbeschäftigungen. Impulsive Kinder können oft nicht abwarten, unterbrechen und stören andere oder reden exzessiv, ohne angemessen auf soziale Beschränkungen zu reagieren.

Schulleistungsprobleme und Teilleistungsschwächen

Hier handelt es sich um Beeinträchtigungen der kognitiven Informationsverarbeitung bei normaler Intelligenz. Dies kann das Lesen, die Rechtschreibung und das Rechnen betreffen. Wenn das Lesen und die Rechtschreibung betroffen sind, spricht man von einer Lese- Rechtschreibstörung (Legasthenie), eine Rechenstörung wird auch Dyskalkulie genannt.
Die Lesestörung ist insbesondere durch ein Auslassen, Ersetzen, Verdrehen oder Hinzufügen von Worten oder Wortteilen, verbunden mit niedriger Lesegeschwindigkeit, gekennzeichnet. Sinnentnehmendes Lesen ist meistens beeinträchtigt. Die Rechtschreibfehler zeigen sich z.B. in Form von Verdrehungen von Buchstaben im Wort (b-d, p-q), Umstellungen von Buchstaben im Wort, Auslassungen oder Einfügungen von Buchstaben, Regelfehlern und Fehlerinkonstanz (ein und dasselbe Wort wird unterschiedlich fehlerhaft geschrieben).
Bei der Rechenstörung werden Rechenoperationen und die ihnen zugrunde liegenden Konzepte nicht ausreichend verstanden (z.B. mehr − weniger, ein Vielfaches, Teil − Ganzes). Die Größe einer Menge kann nur unzureichend erfasst oder mit einer anderen Menge in Beziehung gesetzt werden.

Depressionen, Zwänge, Ängste und Psychosen

Depressive Störungen werden oft nicht oder erst spät erkannt. Sie können sich beispielsweise äußern in Traurigkeit oder verminderter Schwingungsfähigkeit, Interessenverlust, verminderter Gestik und Mimik, verändertem Essverhalten, Schlafstörungen, Aggressivität und Kopf- oder Bauchschmerzen.

Zwangsstörungen sind charakterisiert durch ständige wiederkehrende Gedanken, Vorstellungen, Impulse oder Handlungen, die vom Betroffenen als quälend erlebt werden. Häufige Zwänge sind Waschzwang, Fragezwänge, Kontrollzwänge und Zählzwänge.

Im Kindesalter sind Ängste weit verbreitet und gehören zur normalen Entwicklung. Behandlungsbedürftig sind Ängste dann, wenn sie besonders stark ausgeprägt sind, über mehrere Monate anhalten und zu einer Beeinträchtigung der normalen Entwicklung des Kindes führen. Zu nennen sind hier Trennungsängste, Phobien und soziale Ängstlichkeit.

Psychosen sind im Kindesalter sehr selten und treten in der Regel erst im Jugend- oder frühen Erwachsenenalter auf. Sie können sich in Wahnvorstellungen und Halluzinationen, aber auch in starken Stimmungsschwankungen und sozialem Rückzug äußern.

Tic-Störung und Tourette-Syndrom

Ein Tic ist eine unwillkürliche, rasche, wiederholte, nichtrhythmische motorische Bewegung (in der Regel umschriebener Muskelgruppen), beispielsweise ein Blinzeltic, und/oder eine Lautproduktion, die plötzlich einsetzt und keinem nachvollziehbaren Zweck dient (z.B. Räuspern, Hüsteln, Schniefen). Er tritt in einfacher oder komplexer Form auf.

Beim Tourette-Syndrom handelt es sich um eine Kombination aus motorischen und vokalen Tics, welche jedoch nicht zwangsläufig gleichzeitig auftreten müssen.

Körperliche Symptome seelischen Ursprungs

Hierzu gehören Kopf- und Bauchschmerzen, Schlafstörungen, Essstörungen (z.b. Magersucht und Bulimie), Einnässen und Einkoten.

Störung des Sozialverhaltens und Aggressivität

Störungen des Sozialverhaltens können sich im familiären Rahmen und außerhalb des familiären Rahmens wie z.B. in der Schule oder im Freundeskreis zeigen. Sie sind gekennzeichnet durch ein sich wiederholendes und andauerndes Muster aggressiven, aufsässigen oder dissozialen Verhaltens. Es soll schwerwiegender sein als gewöhnlicher kindischer Unfug oder jugendliche Aufmüpfigkeit. Einzelne dissoziale oder kriminelle Handlungen sind allein kein Grund für die Diagnose, für die ein andauerndes Verhaltensmuster gefordert ist.

Asperger-Syndrom und weitere autistische Störungen

Hierbei handelt es sich um Kontakt- und Beziehungsstörungen die u. a. mit Stereotypien, bizarren Sonderinteressen und Sprach- und Sprechstörungen einhergehen. Es findet sich eine Beeinträchtigung dabei, soziale Interaktion durch nicht verbales Verhalten zu regulieren (z.B. Blickkontakt, soziales Lächeln, mimischer Ausdruck von Gefühlen), oder eine Schwierigkeit, Beziehungen zu Gleichaltrigen aufzunehmen.
Oft zeigt sich auch ein Mangel an sozio-emotionaler Gegenseitigkeit (Reaktionen in sozialen Situationen sind unangemessen oder unpassend). Im sprachlichen Bereich zeigen sich beispielsweise Stereotypien oder Wortneubildungen. Auf der Verhaltensebene fallen stereotype, ungewöhnliche Handlungen und eng begrenzte Spezialinteressen auf.


Fachärztliches Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
Gemeinschaftspraxis
Dr. med. Raéd - Peter Nasser
Dr. med. Oliver Theill
Dr. med. Susanne Borsbach
Dr. med. Daniela Michels
Herzogstr. 89-91
40215 Düsseldorf
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